Leben für den Tod
M E N S C H E N   A M   Z E N T R A L F R I E D H O F

 

FRANZ-GRABNER-PREIS

Leben für den Tod – Menschen am Zentralfriedhof gewann den mit 5.000 € dotierten Franz-Grabner-Preis in der Kategorie Fernsehdokumentarfilm der im Rahmen der Diagonale’19 in Graz verliehen wurde.

 

TV/Dokumentarfilm

EA
28. Oktober 2018, 23:05 im Rahmen von dokFilm auf ORF2

Der Film porträtiert die Institution des Wiener Zentralfriedhofs anhand der Menschen, die dort arbeiten oder ihre Freizeit verbringen.


Ein Ort, der offen ist für alle Konfessionen und in seiner 
ganzen Vielfalt in spezieller Weise ein Spiegelbild der Stadt Wien ist. Ein Film, der das Phantastische im Realen und das Reale im Phantastischen entdeckt.

 

Ein paar Charakteristika gibt es, die die Menschen hier zu teilen scheinen: Zum einen ist es eine Offenheit gepaart mit Gelassenheit, die eine ungewöhnliche Nähe zulässt und eine gesunde Portion Humor. Vielleicht ist es die tagtägliche Konfrontation mit der Endlichkeit, die ein verstärktes Bewusstsein der eigenen Lebendigkeit mit sich bringt.

Genauso selbstverständlich, wie hier Angehörige verschiedenster Konfessionen am selben Ort verabschiedet werden, arbeiten Österreicherinnen mit Migrantinnen, Moslems mit Katholiken und Atheisten zusammen.

Ein Ort, an dem durch die Präsenz der existentiellen Ebenen unseres Daseins, das Verbindende im Vordergrund steht.


 

Idee, Konzept, Regie
Karin Berghammer, Krisztina Kerekes

Kamera
Krisztina Kerekes

Ton
Nora Czamler

Schnitt
Cordula Werner

Sound Design, Mischung
Georg Tomandl

Musik
Christof Dienz

Redaktion
Sharon Nuni, Ed Moschitz

Produktion ORF
Rina Bohland

Leitung ORF
Martin Traxl

Produktion
Karin Berghammer

Eine Koproduktion von
ORF und berg hammer film

gefördert von
Filmfonds Wien und RTR